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Thema: Private Krankenversicherung - Analyse

  1. DrewsDrews ist offline
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    Private Krankenversicherung - Analyse

    Wurden denn schon einmal Erhebungen angestellt, ob sich eine private Krankenversicherung wirklich für alle Beteiligten lohnt? Und wer überprüft private Krankenversicherungen eigentlich auf ihre Korrektheit? Meint ihr nicht, da geht viel zu viel Geld verloren? Höre oft, dass die Beiträge viel höher sind - wofür denn überhaupt? Oder gibt's da keine Erklärung für wie für so vieles...?

  2. Dr. PossetDr. Posset ist offline
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    Die Stiftung Warentest, ein rennomierter Berichterstatter in vielen Augen, hat in der Ausgabe 01 aus dem Jahre 2010 einen Bericht über private Krankenversicherungen verfasst. Dieser findet sich auf der Internetseite und behandelt die Thematik, was und in welchem Maße versichert werden sollte und mit welchen Kosten man in diesem Zuge rechnen muss.

    Der komplette Bericht findet sich auf der Homepage der Stiftung Warentest, der Link ist folgender Private Krankenversicherung - Analyse für Sie - Meldung - Stiftung Warentest - test.de . Dort findet sich ebenfalls ein Auswertungszettel, der für einen Unkostenbeitrag von 18 Euro ausgefüllt und bearbeitet werden kann, um ein maßgeschneidertes Angebot finden zu können.

  3. bullybully ist offline
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    Was meinst du mit Korrektheit? Dafür gibt es ja Gesetze und Standards in Deutschland. Die Stiftung Warentest ist ja ein seriöses, unabhängiges Blatt und ein Test auf dem Jahr 2010 ist ja noch aktuell. Die Beiträge hängen mehr vom individuellen Beitragszahlerr ab. Ob du damit Geld verlierst, hängt also von dir ab. Willst du zusätzliche Leistungen, wenn du einmal ins Krankenhaus musst? Versicherungen sind ja auch immer kleine Wetten, du bestimmst den Einsatz!

  4. motormotor ist offline
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    Nunja, das kommt ja auf den Fall an. Wann lohnt sich denn eine Krankenkasse? Sicherlich nicht (nur), wenn der Beitrag besonders niedrig ist! bully hat das ganz gut ausgedrückt, auch wenn es ein bisschen makaber klingt. Angenommen bei Ihnen tritt unerwartet eine Krankheit auf, die eine sehr spezielle Behandlung bedingt und damit verbunden einen sehr langen Krankenhausaufenthalt. Dann lohnt es sich, diese Leistungen mitzuversichern. Ist man bis ins hohe Alter gesund und fällt eines Tages tot um (um es salopp zu formulieren), hätte man das Geld auch besser verwenden können... Man kann es nie wissen.

  5. kurt47kurt47 ist offline
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    Die Stiftung Warentest ist ja sehr kritisch eingestellt gegenüber den privaten Krankenversicherungen. Sind sie wirklich so zu bemängeln und so teuer? Ich dachte immer, sie wären billiger, warum wechseln dann so viele in die private Krankenversicherung, wenn es sich nicht wirklich zu lohnen scheint?

  6. SvenSven ist offline
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    Ob sich eine private Krankenversicherung lohnt oder nicht kann man nur individuell beantworten. Der größte Vorteil ist sicher mit, dass die Beiträge Einkommensunabhängig sind. Es sind nur 3 Aspekte die für einen PKV-Beitrag relevant sind: Lebensalter und Gesundheitszustand bei Versicherungsbeginn sowie der gewählte Tarif. (Ursprünglich war auch das Geschlecht ausschlaggebend aber das wurde ja jüngst gekippt: Infos hier). Ein weiterer Vorteil sind zweifellos die besseren Leistungen. Allerdings sollte man sich hier bewusst sein, dass die günstigsten Basistarife zum Teil unter dem Leistungsangebot der Gesetzlichen liegen. Erst höherwertige Tarife - die dann entsprechend kosten leisten dann tatsächlich die Mehrleistungen wie etwa Einzelzimmer und Chefarztbetreuung. Der größte Knackpunkt ist die etwaige Rückkehr zu einer gesetzlichen Krankenkasse: die ist nur möglich wenn man unter 55 Jahre alt ist und das Einkommen unter die Versicherungspflichtgrenze fällt, eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung ausübt, oder die Möglichkeit zur Familienversicherung besteht. Gerade diese Hürden sollte man sich immer bewusst sein, denn beispielsweise muss ein 56 Jähriger auch bei einem Fall ins ALG II die PKV zumindest Anteilig weiter selbst bezahlen.

  7. PeterPeter ist offline
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    Zitat Zitat von kurt47 Beitrag anzeigen
    Die Stiftung Warentest ist ja sehr kritisch eingestellt gegenüber den privaten Krankenversicherungen. Sind sie wirklich so zu bemängeln und so teuer? Ich dachte immer, sie wären billiger, warum wechseln dann so viele in die private Krankenversicherung, wenn es sich nicht wirklich zu lohnen scheint?
    Gerade bei den billigen Basistarifen - also jenen die sich dann Finanziel auch lohnen - scheint unter Umständen eine Versorgungslücke zu bestehen: Klick

  8. connyconny ist offline
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    Nun, die Frage kann ich schon verstehen, doch darauf gibt es eine recht schlichte Antwort: jede private Krankenversicherung ist ein privates Unternehmen. Somit kann man eben auch nicht alles überprüfen, was dort abgeht. Eine Analyse von privaten Krankenverischerung im Sinne eines Vergleichtests, gibt es aber vielfach, hier einfach die Internetsuche bemühen

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